Unsere Küche

Unsere Zutaten sind
frisch und unverfälscht.


Osmans Töchter möchten Dir ein einzigartiges, kulinarisches Erlebnis bieten. Für unsere Gerichte verwenden wir ausschließlich frische, erlesene Zutaten, die wir von sorgfältig ausgewählten Lieferanten beziehen. Frei von Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen oder sonstigen künstlichen Zusätzen kannst Du Qualität und Frische in unseren Gerichten schmecken.

Unsere Küche

Unsere Küche ist leidenschaftlich
und nachhaltig.


Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig, deshalb achten wir darauf, möglichst keine Lebensmittel zu verschwenden. Unsere Mamis bereiten alle Gerichte mit viel Liebe, Hingabe und Sorgfalt zu. Um diese hohe Qualität zu gewährleisten, wird bei Osmans Töchtern nur auf Vorbestellung gekocht.

Philosophie

Eine kulinarische Reise durch die
Türkei.


Ein türkisches Essen beginnt mit einem Tisch voller köstlicher Meze. Die kleinen Vorspeisen zum Teilen sind noch nicht aufgegessen und schon fängt der erste Gast an zu singen, ein Musiker zupft die Seiten an der Tampura. Rakı und schier nicht enden wollende Spezialitäten begleitet den lauen Abend bis spät in die Nacht. Was macht die türkische Küche aus und auf welchen Traditionen basiert sie? Und was hat der Sultan mit der Esskultur zu tun? Kommen Sie mit uns auf eine kulinarische Reise durch die Türkei.

Parallax-Image

Die Vielfalt der türkischen
Küche.


Türkisches Essen ist bunt und besonders durch seine Vielfalt reizvoll, es verbindet Tradition und Moderne. Kleine Streetfood-Stände bieten gebratenen Fisch direkt am Bosporus an, sogenannte Lokantas verkaufen solide Hausmannskost, Menüs in gehobenen Sternerestaurants zählen oft sieben Gänge und mehr. Auf den Tischen der Meyhane stapeln sich die kleinen Meze-Teller. Woher kommt dieses große Angebot an Lokalen und Gerichten? Ab 1299 galt die feine Palastküche des Sultans als kulinarischer Nabel des Reiches. Die besten Köche des Landes haben dort streng ausgewählte Lebensmittel aus dem weitverzweigten Herrschaftsgebiet zu feinen Speisen verarbeitet. Der hochwertigste Tee kam von den grünen Hügeln am Schwarzen Meer, der erstklassigste Weizen aus den sonnengebadeten Hochebenen Anatoliens, Gemüse wie Auberginen, Tomaten und Mais wuchs am besten an der Küste des Mittelmeeres, die schönsten Olivenhaine zierten die ägäischen Gebirge zwischen Izmir und Marmaris. Die unterschiedlichen Speisen im Palast bildeten die Vielfalt der Küche des ganzen Reiches ab. Und auch von Nachbarländern und entlegeneren Regionen ließ man sich inspirieren: Armenische und griechische Einflüsse zeigen heute noch, wie wertvoll solch ein kulturelles Miteinander sein kann. Auch Perser, Juden, kurdische Schäfer haben mit ihren Spuren die Esskultur der Türkei geprägt, der Austausch zog sich sogar bis nach Europa. Dieses uralte Wissen wird seitdem von Generation zu Generation weitergegeben. Istanbul, lange Sitz des Sultans, ist auch heute noch das Herz der Kulinarik in der Türkei. Ein Schmelztiegel, der unterschiedliche Gerichte, Gewürze, Gerüche zu einem aufregenden Mix vereint. Auf den Straßen der Stadt schieben Verkäufer je nach Jahreszeit Wagen mit kunstvoll gestapelten Pyramiden an Simit, den frischen Sesamringen, vor sich her, oder verkaufen im Winter duftende, geröstete Maronen. An vielen Ecken sprudelt das türkische Jogurtgetränk Ayran schäumend aus Brunnen in Becher und Gläser. In keiner anderen Stadt der Türkei finden sich so viele Bars, Restaurants und Sternelokale. Streift man zur Mittags- und Abendzeit durch die verwinkelten Gassen, hört man von en Terrassen Gelächter, Gesang und Musik. Ein untrügliches Zeichen: Hier wird lecker gegessen!

Die Gastfreundschaft an der
Rakı-Tafel.


„Hoşgeldiniz!“ – „Herzlich willkommen!“: So werden Gäste in der Türkei begrüßt. In Dörfern reicht es traditionell, eine Person zu kennen, um der ganzen Gemeinschaft vorgestellt zu werden. Denn Gastfreundschaft hat in der türkischen Kultur einen hohen Stellenwert.

Ein opulentes Essen mit Freunden und Familie zu Hause, auch Rakı-Tafel genannt, ist oft der Höhepunkt eines Wochenendes. Der Tradition nach achtet ein Tafelvorsitzender auf das empfindliche Gleichgewicht, dass alle Gäste genug zu trinken haben – aber nicht zu betrunken werden. Rakı, der typische Anisschnaps, wird in kleinen Schlucken konsumiert, immer wieder entkräftet mit kühlem Wasser und kleinen Mengen an Essen.

Die Gerichte sind besonders abwechslungsreich, gegessen wird oft mehrere Stunden lang: Nacheinander defilieren Meze, Suppen, Fisch-Geflügel- oder Fleischkreationen mit Gemüse und Pilav, eine orientalische Reisspeise oder der aus dünnem Teig mit Füllung bestehende Börek, Süßspeisen und Obst über die Tafel. Zum Finale serviert man den fast schon dickflüssigen Mokka oder türkischen Schwarztee in filigranen Tassen und Gläsern. So ist das Leben ein Fest!

Türkisches Essen in
Berlin.


In Deutschland galt lange Zeit der Döner als Synonym für die türkische Küche. Nur die wenigsten wissen, dass das Fleisch im Fladenbrot eigentlich eine Erfindung der türkischen Gastarbeiter ist: Anfang der Siebzigerjahre soll das Fast-Food-Gericht zum ersten Mal in Berlin verkauft worden sein. Doch heute bieten immer mehr Restaurants traditionelle türkische Speisen mit modernen Interpretationen an, die sich an der raffinierten Palastküche des Osmanischen Reiches orientieren. Ein Beispiel für diese neue türkische Küche in Berlin ist „Osmans Töchter“. Die Genussbotschafterinnen Arzu und Lale interpretieren in ihren zwei Restaurants die Klassiker der türkischen Esskultur neu – inspiriert von den authentischen Istanbuler Meze-Bars.

Ein Erlebnis, das Sie in die Ferne schweifen lässt.

„Afiyet Olsun!“ – „Guten Appetit!“